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Wie Sie Kunden aktiv um eine Google-Bewertung bitten

Ein verbreitetes Missverständnis: Wer gute Arbeit leistet, bekommt automatisch gute Bewertungen. In der Praxis melden sich vor allem unzufriedene Kunden von selbst – zufriedene müssen meist aktiv gefragt werden.

Warum vor allem Kritik von selbst geäußert wird

Ärger ist ein stärkerer Antrieb, eine Bewertung zu schreiben, als Zufriedenheit. Wer eine gute Erfahrung gemacht hat, denkt oft einfach nicht mehr daran – nicht aus Desinteresse, sondern weil nichts sie dazu veranlasst.

Der richtige Zeitpunkt zum Fragen

Am wirkungsvollsten ist die Bitte um eine Bewertung möglichst direkt nach einem positiven Erlebnis – solange der gute Eindruck noch frisch ist. Ein kurzer, freundlicher Hinweis reicht oft schon aus.

Was erlaubt ist – und was nicht

Kunden direkt und allgemein um eine ehrliche Bewertung zu bitten, ist ausdrücklich erlaubt und üblich. Nicht erlaubt ist es dagegen, Bewertungen zu kaufen, Kunden mit Rabatten für eine positive Bewertung zu belohnen oder gezielt nur zufriedene Kunden anzusprechen und unzufriedene auszuschließen – das verstößt gegen Googles Richtlinien.

Praktischer Tipp: Ein einfacher Link oder QR-Code direkt zur eigenen Google-Bewertungsseite senkt die Hürde erheblich. Je weniger Klicks nötig sind, desto eher wird die Bitte tatsächlich umgesetzt.

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